Tour #19/17

Breitscheid,
Montag, 14. August 2017


Tour #19, Montag, 14. August 2017

Tour #19, Montag, 14. August 2017

Tour #19, Montag, 14. August 2017
Heute mal heftige Heimautomatik

Track #19_2017 113625
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Vorlauf

Montag, 7. August:

Elke erwischt (sehr wahrscheinlich) ein/en Bandscheibenvorfall. Bombastische Schmerzen. Sie verträgt keins der gängigen Schmerzmittel. Sie kann (fast) nicht schlafen!!!

Der Hufschmied kommt gegen 12 Uhr, um Mennos lockeres Eisen re-vo zu befestigen. Wir machen einen Termin für
Freitag, 11. August, 8 Uhr
für den anstehenden (fast exakt 8 Wochen hat alles gut gehalten!) Rund-um-Beschlag unserer Beiden.

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Dienstag, 8. August, Weide-Frühstück: Menno hat einen geschwollenen Fesselkopf und zentral außen, etwas nach unten eine frisch blutende Wunde. Er benutzt das Bein aber ohne zu schonen.

Anruf Dr. Graulich - er ist bis Montag, 14. August nicht zu erreichen.

Elke bekommt von Dr. Idelberger für morgen eine Überweisung zur Tunnel-Diagnose in Siegen.

Jutta geht mit mir auf die Koppel und sprüht das corpus delicti mit antibiotischem Blauspray. Sie meint auch, dass Menno nicht lahmt.

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Mittwoch, 9. August, Menno wird erneut eingesprüht. Am Abend erscheint mir die Schwellung nicht erkennbar verringert.

Anruf am Morgen bei Dr. Von Lohr. Sie kommt nach 18 Uhr.

Diagnose in Siegen: Elke hat einen kapitalen Bandscheiben-Vorvall zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel.

Halb-sieben am Abend:
Elke ist mit an der Weide. Frau Dr. Von Lohr (sie kommt mit einem Benz-Van und Sohn?) verpasst Menno eine Antibiotika-Spritze und verklebt seinen Fuß mit Essigsaurer-Tonerde. Außerdem bekommt er seine Tetanus+Tollwut-Impfung.

Da wir gerade die Pässe nicht finden, nehmen wir die Gläschen mit Aufklebern mit. Die werden dann in Mennos Pass eingeklebt und das Ganze wird dann nachträglich von Frau Von Lohr abgezeichnet.

Elke findet die Pässe wieder - Heureca!

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Freitag, 11. August, 7.30 Uhr, Werner hilft, die Beiden von der Weide zum Hof zu bringen.

8.00 Uhr - Schmied.

Elke begleitet die Aktion auf ihrem Konzertstuhl sitzend. Die von der Ärztin verordneten Cortison-Gaben haben sie sogar fast durchschlafen lassen. Der Schmerz ist wohl einigermaßen gedämpft.

Unsere Beiden werden rundum neu beschlagen. Menno bekommt vorne einen "Quarter-Beschlag", mit zwei Aufzügen an den Seiten, ohne Aufzug vorn. Der Schmied hält Menno noch immer für zu fett. Jaron sei gewichtsmäßig seinem Alter entsprechend gut ernährt.
Su.su.:270€.

Vor dem Weg zur Weide wird Menno mit Essigsaurer-Tonerde-Kühlpaste am lädierten rechten Vorderfuß versorgt.

Mitsch übernimmt - mit großem Dank! - die Begleitung von Jaron zur Weide. Der bekommt wieder seine Regendecke angezogen. Es regnet gerade mal wieder mit Inbrunst.

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Am Nachmittag ist Brenntermin am Saalbachhof. Bei fast durchgehendem heftigen Nieselregen zieht Herr Pritze sein Programm eisern durch. Jutta ist glücklich: 100 % Prämienfohlen. Beide erhalten die Ehrenplakette. Fein-fein!

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Montag, 14. August

Vorbereitungen

Werner hilft, die Beiden zum Hof zu bringen. Auf der Weide scheint vor allem Menno zu "wissen", dass es zur Arbeit geht. Er macht zwei Katzenrunden, bis er sich anbinden lässt. Immerhin, die letzte Fahrt war vor 10 Tagen. Mennos Verletzung über dem rechten Vorderhuf ist zwar in engem Umkreis noch etwas geschwollen. Alle übrigen Teile des Fesselkopfs sind aber abgeschwollen. Es ist wohl zu verantworten, ihn vor der Kutsche gehen zu lassen.

Beide äpfeln nicht! in der Box. Das könnte Räumpflicht bedeuten?! also Äpfeln im Gemeindebereich. Vor allem Menno ist ein klein wenig aufgedrehter als bei der letzten Superfahrt.

Nach drei Runden lässt sich Menno mit der Deichsel verbinden. Es steckte aber nicht allzu viel Druck dahinter. Eher eine art lässige Routine. Na denn.

Elke hat ein Kissen mitgebracht, um ihre Sitzposition auf dem Bocksitz nach hinten noch etwas federnd zu stabilisieren. Das klappt gut. Nach leichten Schwierigkeiten, aufzusteigen - die Deichsel war etwas nach rechts eingeschlagen, die Auftritte damit natürlich auch! - konnte sie die Fahrt dann aber ohne allzu große Behinderungen mitmachen. Prima!

Bis zu unserer Abfahrt blockieren wir Jutta und Werner ein paar Minuten, die so ihren Wagen nicht aus der Garage fahren können.

Wetter

15 bis 19 Grad, Wolken, Sonne, frischer Wind. Bestes Kutschenpferdewetter. Kaum Insektendruck. Wenn, dann helfen die Troddel-Öhrchen. Ein mal schütteln und das Gesicht ist frei.

Daten

Montag, 14. August 2017
1:55 Stunden (10:41 - 12.36 h);

WWHP - 2x MF Linksrunde

Strecke 12,9 km; VØ 6,6 km/h; vmax 20,0 km/h Höhendifferenz 251 m (456 - 501m)

Die Fahrt:

Ruhiges Anfahren auf dem Hof und durchgehend ruhiges, ausgeglichenes Schritttempo bis zum Wildweiberhäuselparkplatz. Die lange Pause von 10 Tagen hat wohl doch etwas Kondition gekostet. Dementsprechend ein leichter Respekt bei Beiden, vor einer befürchteten großen Anstrengung.

Die genemigen sich dann doch ein erstes Antraben in die Steigung zur Medenbachforstrunde. Jaron äpfelt hier als Erster. Ich lasse die Beiden entscheiden. Sie wählen das Abbiegen nach rechts, also in die Linksrunde. Auch bei der zweiten Runde. Erst auf dieser äpfelt dann Menno an "seiner Stelle" im Gefälle zur Abzweigung nach Donsbach. Wir beide haben den Eindruck, als hätte er ganz kurz damit gespielt, zum Äpfeln stehen zu bleiben. Der Bock muss noch schneller reagieren?!

Bis zum Ende der zweiten Forstrunde genehmigen sich die Beiden die wohl gemütlichste Fahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,3 km/h. Dann aber scheinen sie mit ihrem geheimnisvollen Pferdesinn erkannt zu haben: Es geht heimwärts! Juhu! Die Durchschnittsgeschwindigkeit von hier bis zum Hof beträgt dann 8,3 km/h. Eine Steigerung von über 30 Prozent. Wir können noch, wir schaffen das, wie wunderbar! Ein Pärchen unserer Altersklasse am Wertstoffhof: "Wie schön!"

Mennos Verletzung am Fessel-Gelenk hat ihn nicht behindert.

Stops

Diesmals keine bemerkenswerte.

Abschirren, Nach-Tour-Mahl mit Dösen, zurück zur Weide. Alles bestens.

Elke hat alles ohne größere Schmerzen überstanden. Fein! Und danke an alle! Es war schön und wichtig für den Erhalt der Kondition unserer Beiden Lieben.

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